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Die Vorträge sind gratis
Auskunft: Telefon: ++41 (0)41 228 54 11, E-Mail


Donnerstag, 26. Januar 2017, 20 Uhr
Dem Fischotter auf der Spur. Begegnungen mit dem Wassermarder

Seit seiner Jugend beobachtet der wissenschaftliche Illustrator Ueli Iff Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung. Früh begann er, seine Erlebnisse auf Zeichnungen zu dokumentieren - anfänglich auf losen Blättern, seit über vierzig Jahren in kleinen Skizzenbüchern. Im Lauf der Zeit hat sich Iff mit einzelnen Tierarten besonders befasst. Zu ihnen gehört auch der Fischotter. Die erste Beobachtung in freier Natur liegt bereits 35 Jahre zurück und war eine Zufallsbegegnung im Norden von Schweden. Später bot sich in Slowenien die Gelegenheit, dem auch Wassermarder genannten Tier weiter nachzugehen. Zwar erwies es sich als schwierig, die ausgesprochen scheuen, meist nachtaktiven Wasserbewohner zu erspähen. Nach einigen vergeblichen Bemühungen gelangen schliesslich erste erfolgreiche Begegnungen. Heute ist Ueli Iff entlang der Aare und ihrer Nebengewässer zwischen Thun und Bern unterwegs. Hier konnte er in den letzten Jahren wieder einen kleinen Fischotter-Bestand nachweisen.

Ueli Iff berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung auf den Spuren des Fischotters und erklärt, wie er seine Beobachtungen zeichnerisch festhält.




Donnerstag, 09. Februar 2017, 20 Uhr

Leben und Überleben am Fliessgewässer: unsere Wasseramsel

Seit 30 Jahren werden die Wasseramsel an den Bächen und Flüssen rund um Zürich studiert. Dabei bildet die individuelle Farbberingung der einzelnen Vögel eine wichtige Arbeitsgrundlage. Die hier ansässigen Wasseramseln sind während des ganzen Jahres sehr standorttreu. An diesem Bestand von rund 70 Brutpaaren werden langfristig abgestützte Erkenntnisse erarbeitet. Schwerpunkte sind Revierverhalten, Paarbindung, Verwandtschaft, Brutbiologie, Alter und Individualität sowie die rund 10 Generationen überspannende Populationsdynamik. Abweichend von den übrigen Singvögeln ist die Verlustrate während der gut 20-tägigen Nestlingsphase relativ klein; am meisten Jungvögel kommen in den ersten Tagen nach dem Nestverlassen um. Einmal geschlechtsreif erreichen die Altvögel ein Durchschnittsalter von über 3 Jahren. Ältere Paare erzielen einen höheren Bruterfolg als unerfahrene einjährige Weibchen und Männchen. Die im ganzen Verbreitungsgebiet mehr oder weniger stabilen Bestände zeigen, dass die Wasseramsel mit ihrem speziellen Lebensraum bestens zurechtkommt.

Mit Johann Hegelbach, Institut für Evolutionsbiologie, Universität Zürich



Donnerstag, 23. März 2017, 20 Uhr
AllerlEier. Vogeleier: alles andere als oval
Mit Christoph Vogel-Baumann, Schweizerische Vogelwarte, Sempach