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Frosch
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Eintritt frei für Mitglieder Freunde NML und Archäologischer Verein Luzern, Nichtmitglieder Museumseintritt

Auskunft: Telefon: ++41 (0)41 228 54 11, E-Mail

Dienstag, 28. November 2017, 20 Uhr
Heilpflanzen im Wandel der Zeit

Ganz nach dem Sprichwort „Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“ hat das Interesse an Heilpflanzen für den Hausgebrauch sowie in der modernen Medizin in den letzten Jahren wieder zugenommen. So erfreuen sich Arnika, Beinwell, Ringelblume oder Goji-Beeren grosser Beliebtheit. Einen Einblick in die Überlieferung des abendländischen Heilpflanzenwissens über die letzten 2000 Jahren vermitteln schriftliche Quellen seit der Antike, über die Klostermedizin Epoche bis in Renaissance und Moderne. Heilpflanzenwissen wird dokumentiert, den jeweiligen Zeitumständen angepasst und stetig weiter entwickelt. Einige Traditionen wie z. B. der bittere Wermut bei Magenverstimmung haben sich seit der Antike bis heute unverändert erhalten, andere Pflanzen sind erst nach der Entdeckung Amerikas zum mitteleuropäischen Arzneischatz Seite 2 gestossen und wieder andere Pflanzen gerieten in Vergessenheit.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung von Heilpflanzentraditionen im Alpenraum.

Mit Dr. Maja Dal Cero, Ethnobotanikerin, Schaffhausen

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20 Uhr
Die Pflanzenmagie der afrikanischen Hexer und Heiler
Mit Kurt Lussi, Konservator für Volkskunde und Buchautor, Ruswil

Donnerstag, 22. Februar 2018, 20 Uhr
Ubi aqua - ibi bene! Zur Archäologie der Thermalbäder von Baden AG und des europäischen Kulturphänomens der Heilbäder
Mit Andrea Schaer, lic. phil., Leiterin Ressort Frühgeschichte und Römische Archäologie, Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Donnerstag, 15. März 2018, 20 Uhr
Arzneipflanzen für Tiere. Eine schweizerische Bestandsaufnahme zu traditionellen bäuerlichen Hausmitteln

Seit Menschengedenken wurden Pflanzen- und andere Naturstoffe zur Therapie und vorbeugenden Behandlung von Erkrankungen bei Haustieren eingesetzt. Mitte des letzten Jahrhunderts wurden die lokalen, traditionell von Generation zu Generation weitergegebenen Therapiemethoden zunehmend verdrängt. Dieses Erfahrungswissen geriet vermutlich zu grossen Teilen unreflektiert in Vergessenheit. Andererseits kann man zurzeit kaum abschätzen, welche langfristigen Auswirkungen der aktuelle Einsatz grosser Mengen chemisch-synthetischer Medikamente in der Nutztiermedizin auf die Gesundheit des Menschen und die Ökologie seiner Lebensräume hat. Pflanzliche Stoffe weisen gegenüber chemisch-synthetischen Stoffen einige Vorteile auf, z.B. sind sie sehr gut biologisch abbaubar und die Gefahr von Resistenzbildung ist aufgrund ihres Vielstoffcharakters viel geringer. Ein Projekt des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau erfasste von 2010 bis 2016 das in der Schweiz noch vorhandene Erfahrungswissen zur Anwendung von Arzneipflanzen und Naturstoffen in Vorbeugung und Therapie von Nutztiererkrankungen. Michael Walkenhorst, der Leiter des Projekts, stellt an diesem Vortrag die Resultate vor.

Mit Michael Walkenhorst, Tierarzt, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL, Frick


Vorträge zusammen mit BirdLife Luzern


Eintritt: Kollekte

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 20 Uhr
Von Mäusen, Räubern und Waldlaubsängern

In Wäldern der gemässigten Breiten kommt es unregelmässig zu Samenmasten. Die massenhafte Verfügbarkeit von Bucheckern, Eicheln usw. in den Mastjahren hat für viele Organismen verschiedene Konsequenzen. Dazu zählen Mäuse, ihre Prädatoren sowie deren Beutetiere wie der Waldlaubsänger. Als Langstreckenzieher steht der Waldlaubsänger jeden Frühling vor der Frage, wo die Bedingungen für die Brut am günstigsten sein könnten. So schwanken sein Bestand und die Zahl der Prädatoren durch die Samenmasten in unvorhersehbarer Weise.

Mit Gilberto Pasinelli, PD Dr., Stv. wissenschaftlicher Leiter, Schweizerische Vogelwarte Sempach


Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20 Uhr

Eulen – lautlose Waldbewohner

Eulen ziehen die Menschen seit alters in ihren Bann. Nachtaktive Geschöpfe sind für viele von uns unheimlich und furchteinflössend. Bis vor kurzer Zeit galten Eulen als Unheilsboten. Ihre schaurigen Rufe, sagte man, künden den Tod an. Umgekehrt gelten Eulen als „weise“ und in vielen Kulturen als Glücksbringer. Faszinierend ist ihr lautloser Flug und ihre Fähigkeit, selbst im dunklen Wald ihre Nahrung – oft flinke Mäuse – schlagen zu können. Auch in und um die Luzerner Wälder leben rund ein halbes Duzend Eulenarten. Der Biologe Simon Birrer stellt sie uns vor und erläutert ihre Lebensweise. Etwa wieso es im Frühling nach Jahren mit besonders vielen Buchennüsschen (wie im Herbst 2016) auch besonders viele junge Eulen gibt oder wieso die Waldohreule einen völlig falschen Namen trägt. Wo und wann hat man die grösste Chance, eine Eule zu hören oder gar zu sehen?

Mit Simon Birrer, Leiter Abteilung Förderung der Vogelwelt, Schweizerische Vogelwarte Sempach


Donnerstag, 25. Januar 2018, 20 Uhr
Für jeden ein Kraut: Finken und ihre Futterpflanzen
Peter Knaus, Präsident BirdLife Luzern, Luzern

Donnerstag, 08. März 2018, 20 Uhr
Schwalben – sympathische Sommerboten
Stephanie Michler Keiser, Schweizerische Vogelwarte, Sempach

Donnerstag, 12. April 2018, 20 Uhr
Felslandschaften – Tiere, Pflanzen und Wanderfalken
Marc Kéry, Schweizerische Vogelwarte, Sempach