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IM AUSTAUSCH MIT FACHLEUTEN



Frosch
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lehrreich





 

Eintritt frei für Mitglieder Freunde NML und Archäologischer Verein Luzern, Nichtmitglieder Museumseintritt

Auskunft: Telefon: ++41 (0)41 228 54 11, E-Mail

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20 Uhr
Die Pflanzenmagie der afrikanischen Hexer und Heiler

Nach den traditionellen afrikanischen Vorstellungen entstehen Krankheiten und plötzlicher Tod von Mensch und Vieh nicht auf natürliche Weise, sondern durch Zauberei und Hexerei neidischer Mitmenschen. Dementsprechend ist die Krankheit des Körpers lediglich das äussere Zeichen einer Verhexung. Heilung erfolgt, indem ein Witchdoctor den bösen Zauber durch einen Gegenzauber unwirksam macht. Gleichzeitig behandelt er die Symptome der Verhexung - die eigentliche Krankheit - mit Pflanzen, die sowohl eine magische, als auch eine natürliche Wirkung haben können.

Mit Kurt Lussi, Konservator für Volkskunde Historisches Museum Luzern und Buchautor

Donnerstag, 22. Februar 2018, 20 Uhr
Ubi aqua - ibi bene! Zur Archäologie der Thermalbäder von Baden AG und des europäischen Kulturphänomens der Heilbäder
Mit Andrea Schaer, lic. phil., Leiterin Ressort Frühgeschichte und Römische Archäologie, Archäologischer Dienst des Kantons Bern

Donnerstag, 15. März 2018, 20 Uhr
Arzneipflanzen für Tiere. Eine schweizerische Bestandsaufnahme zu traditionellen bäuerlichen Hausmitteln

Seit Menschengedenken wurden Pflanzen- und andere Naturstoffe zur Therapie und vorbeugenden Behandlung von Erkrankungen bei Haustieren eingesetzt. Mitte des letzten Jahrhunderts wurden die lokalen, traditionell von Generation zu Generation weitergegebenen Therapiemethoden zunehmend verdrängt. Dieses Erfahrungswissen geriet vermutlich zu grossen Teilen unreflektiert in Vergessenheit. Andererseits kann man zurzeit kaum abschätzen, welche langfristigen Auswirkungen der aktuelle Einsatz grosser Mengen chemisch-synthetischer Medikamente in der Nutztiermedizin auf die Gesundheit des Menschen und die Ökologie seiner Lebensräume hat. Pflanzliche Stoffe weisen gegenüber chemisch-synthetischen Stoffen einige Vorteile auf, z.B. sind sie sehr gut biologisch abbaubar und die Gefahr von Resistenzbildung ist aufgrund ihres Vielstoffcharakters viel geringer. Ein Projekt des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau erfasste von 2010 bis 2016 das in der Schweiz noch vorhandene Erfahrungswissen zur Anwendung von Arzneipflanzen und Naturstoffen in Vorbeugung und Therapie von Nutztiererkrankungen. Michael Walkenhorst, der Leiter des Projekts, stellt an diesem Vortrag die Resultate vor.

Mit Michael Walkenhorst, Tierarzt, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL, Frick


Vorträge zusammen mit BirdLife Luzern


Eintritt: Kollekte


Donnerstag, 25. Januar 2018, 20 Uhr
Für jeden ein Kraut: Finken und ihre Futterpflanzen

Die markanten Schnäbel sind allen bestens als Erkennungsmerkmal der Finken bekannt. Sie picken Sämereien und lassen sich an Futterbrettern bestens beobachten. Ausgeräumte Landschaften und perfekt gepflegte Gärten bieten den oft bunt gefärbten Finken wenig zum Picken. Mit Samenständen, die den Winter stehen bleiben und einheimischen Heckenpflanzen mit Früchten und Sämereien lassen sich Finken in den eigenen Garten locken.

Mit Peter Knaus, Präsident BirdLife Luzern, Luzern

Donnerstag, 08. März 2018, 20 Uhr
Schwalben – sympathische Sommerboten

Wir alle mögen das fröhlich muntere Plaudern von Mehl- und Rauchschwalben, das uns ab April den Sommer ankündet. Doch die Gebäudebrüter haben zunehmend Mühe, Nistplätze zu finden. Auch Baumaterial finden die Tiere nicht mehr an jeder Ecke. Denn wo gibt’s noch offene, nasse Lehm- und Schlickstellen? Mit etwas Phantasie können die munteren Sommerboten an jedem Haus unterstützt werden.

Mit Stephanie Michler Keiser, Schweizerische Vogelwarte, Sempach


Donnerstag, 12. April 2018, 20 Uhr
Felslandschaften – Tiere, Pflanzen und Wanderfalken

Ab den 1950er Jahre nahm der Wanderfalkenbestand in der Schweiz aufgrund der Biozide in der Landwirtschaft stark ab. Diese Hürde hat der schnittige Luftakrobat erfolgreich genommen. Der Bestand hat sich bis heute erholt. Doch einfach haben es die Wanderfalken nicht: Vergiftungen durch Taubenzüchter, Störungen an Brutplätzen durch Freizeitaktivitäten und die ausgeräumte Landschaft sind die heutigen Herausforderungen für die Wanderfalken.

Mit Marc Kéry, Schweizerische Vogelwarte, Sempach